Der Markt für „Business Center“ mit qualifizierten Zusatzdiensten boomt, insbesondere in Zeiten, in denen Unternehmen auf Kostenreduzierung und Flexibilität setzen. „Insbesondere der Anteil der internationalen Großkunden, die mehrere Business Center Standorte gleichzeitig nutzen und meistens Konzernhintergrund haben, sei in den letzten Jahren stark angestiegen“, so Dr. Andre Helf, Geschäftsführer der Excellent Business Center Gruppe, Köln. Was zieht nun die Mieter in die „Büros auf Zeit“? Der internationale US-Versicherungskonzern Liberty gilt Helf als ein Musterbeispiel. Liberty wollte in Deutschland zunächst keine eigenen Büroräume anmieten. In einem dynamischen Markt wie dem Versicherungsgeschäft, war die bedingungslose Flexibilität und der durch die „Komplettlösung Büro“ unterstützte schnelle Markteintritt bei der Anmietung entsprechender Räume für Liberty wesentlich.
Auf einer Bürofläche von 80 qm für acht bis zehn Mitarbeiter – je nach Arbeitsanfall – startete Liberty bei Excellent Business Center in Köln. Weiterer Vorteil: „Kein lästiger Fünf- oder Zehnjahresmietvertrag wie sonst im gewerblichen Bereich üblich blockierte unsere Wachstumsambitionen“, so Liberty Deutschland Chef Dieter Winkel. Schon bald zeigte sich der Markteintritt nach Deutschland als erfolgreich aus, so dass Liberty weitere Büros im Excellent Business Center München hinzu nahm.
„Infrastrukturelle Einrichtungen rund um das Medium Internet sowie technische Kompetenz und ausgezeichnete Lagen sind zur Zeit das Wichtigste“, beschreibt Helf einen Trend auf dem hart umkämpften Markt der Büroanbieter auf Zeit. Zusätzliche Leistungen seien bei Bedarf problemlos nutzbar: Sekretariat, Telefonatsannahme im Firmennamen sowie die kurzfristige Nutzung von Konferenzräumen an anderen Standorten. Gestützt werden die Markt-Perspektiven von Excellent
Business Center von einem Szenario, das vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) mit Blick auf das Jahr 2015 entworfen wurde: Danach werde es in 15 Jahren kaum noch große Firmen im heutigen Sinne geben. Vielmehr würden sich relativ kleine Projektteams zusammenfinden, um in Eigenregie Projektaufträge für andere Unternehmen zu realisieren, so die MIT-Studie. Ist der Auftrag erledigt, löst sich das Team wieder auf, der Büroraum am Ort wird nicht mehr gebraucht. „Und dafür sind die Business Büros wie maßgeschneidert“, sieht sich Helf bestätigt.















